Suse Lübker Text, Redaktion, Training

Zum Beispiel:

Legoland Billund: Bauklötze staunen mit der ganzen Familie

Der größte Freizeitpark Dänemarks liegt in Südjütland, etwa anderthalb Autostunden von Flensburg entfernt und nicht weit weg von den beliebten Ferienregionen an Nord- und Ostsee. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Familienausflug in die Welt der bunten Klötzchen verbinden.

Auf einer Fläche von 140.000 Quadratmetern sind 58 Millionen der Plastiksteinchen verbaut, die aneinander gereiht von Billund bis nach Verona in der Toskana reichen würden. Das ist eine Strecke von fast 1.500 Kilometern. Allein das Mount Rushmore-Modell mit den vier amerikanischen Präsidenten besteht aus anderthalb Millionen Lego-Steinen, in akribischer Kleinstarbeit zusammengebaut und geklebt. Das so genannte Miniland ist das Zentrum des Legoland-Parks: Lego-Miniaturen, wohin das Auge blickt und zwar alles verblüffend naturgetreu nachgebaut. Da gibt es berühmte Bauwerke wie die Freiheitsstatue, es fahren Eisenbahnen durch nachgebaute Landschaften, Schiffe schippern über die Kanäle und Lego-Flugzeuge bewegen sich über das Rollfeld des Miniland-Flughafens. Mehr als 20 Millionen Steine sind hier im Einsatz, alles im Maßstab 1:20 bis 1:40. Am liebsten würde man sich in einen Zwerg verwandeln und mal eben in Kopenhagen einen Kaffee trinken und dann mit einem Abstecher über Paris nach Japan schlendern.

Acht Themenwelten für Schatzjäger, Piraten und Ritter

Auf einer Fläche von 38.000 Quadratmetern entstand 1968 der erste Freizeitpark dieser Art in Nordeuropa. Inzwischen hat sich diese Fläche fast vervierfacht. Legoland besteht jetzt aus insgesamt acht verschiedenen Themenwelten: Duplo Land, Imagination Zone, Legoredo Town, Adventure Land, Miniland, Pirate Land, Knights’ Kingdom und Lego City. All diese Themenwelten haben eins gemeinsam: überall tauchen die bunten Klötzchen auf, sei es als Gestaltungselemente oder als lebensgroße Figuren.

Im Duplo Land zum Beispiel kommen die ganz Kleinen auf ihre Kosten. Hier sieht es aus wie in einem überdimensionalen Kinderzimmer: Feuerwache, Polizeistation, Bauernhof - alles gebaut aus riesigen Duplosteinen - 15 mal größer als die Spielsteine zuhause. Die Gebäude haben die Größe von Gartenspielhäusern, überall kann man kann Knöpfe drücken und Hebel betätigen, man kann reingehen und hochklettern; dicke Gummimatten sorgen für die Sicherheit der Kinder. Wie es sich für einen richtigen Freizeitpark gehört, gibt es auch im Legoland zahlreiche Fahrgeschäfte und Actionelemente. Angefangen bei der kleinen Eisenbahn, die sanft durch die Miniaturwelt tuckert, über tosende Wasserfälle in den Pirate Water Falls bis hin zu den X-treme Racers, der höchsten und schnellsten Achterbahn des Parks, in der die Fahrgäste in Lego-Technik Fahrzeugen mit bis zu 60 Stundenkilometern auf und ab und um die Kurven rasen. Neuerdings lädt sogar der mysteriöse Tempel zu einer wilden Schatzjagd mit der ganzen Familie ein.

Bunte Klötzchen soweit das Auge reicht

Auch die großen Besucher lassen sich von der Liebe zum Detail immer wieder verzaubern: In den Büschen verstecken sich Lego-Häschen, im Atlantis by Sea Life suchen Lego-Taucher und Lego-U-Boote in der versunkenen Stadt den verschwundenen Schatz, in Lego City warten knallrote Lego-Feuerwehrautos auf ihren Großeinsatz und selbst die Pommes im Legoredo-Westernsaloon haben die Form von Lego-Steinen.

Artikel mit Fotos auf fejo.dk